Windgeister
Erzieherinnen: Andrea und Sabine
Wie die Windgeistergruppe zu ihrem Namen kam
Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein Windgeist.
Nun fragt ihr euch bestimmt, was ein Windgeist ist? Windgeister
leben
nicht, wie gewöhnliche Gespenster, in einem Schloss, sondern in
einem Wald. Dort spuken sie herum und heulen wie der Wind. Windgeister
lieben es, Menschen im Wald zu erschrecken - kennt man sie jedoch
besser, weiß man, dass sie ganz liebenswürdige und
lustige Kerle sind.
Unser Windgeist lebte auch in einem großen Wald. Dort fühlte
er sich aber sehr alleine, weil seine Freunde schon alle über's
mehr zu den großen Wirbelstürmen aufgebrochen waren. Um neue Spielgefährten
zu finden, flog er zu den Tieren, um sich mit ihnen anzufreunden.
Diese wollten aber unter sich bleiben und ließen den kleinen Windgeist
nicht in ihre Gruppe. Mit jedem Tag wurde er trauriger und einsamer.
Schließlich beschloss er, den Wald zu verlassen, um ein neues Zuhause
und neue Freunde zu finden. Er flog in die Wüste, doch da war es
dem Windgeist viel zu heiß und zu staubig. Also musste er weiter,
bis an den Nordpol, wo es so kalt war, dass unserem Freund gehörig
das Spuken verging. Im Dschungel wäre er beinahe von einem großen
Löwen gefressen worden - da flog der kleine Windgeist mit dem schnellsten
Wind fort - bis er in Herzogenrath landete. Er flog umher und machte
an einem großen Haus Halt, in dem viele Kinder zu sehen waren.
Das musste er sich genauer ansehen und dabei stellte der Windgeist
fest, dass es genau das war, wonach er sich die ganze Zeit gesehnt
hatte. Hier gab es Kinder, mit denen der kleine Windgeist lachen,
weinen und ganz besonders gut spielen konnte. Es war so schön,
dass der Windgeist beschloss, für immer dort zu bleiben.
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